4 Wochen

Mai 8, 2010

Dieses Wochenende ist es wieder einmal so weit: Ich durchbreche die magische 4-Wochen-Schallgrenze. Noch 4 Wochen bis zur Prüfung – akute Lernphase. Von Angehörigen und Freunden mindestens so gefürchtet wie von den Studenten selber, denn in dieser Zeit wird auf niemanden mehr Rücksicht genommen. Geburtstage und Einladungen werden ignoriert, Telefonate abgewimmelt, und trifft man sich dennoch zufällig auf dem Weg zur Bibliothek oder zurück (weiter reicht der Radius des Studenten nicht mehr), wird die angestaute Frustration nicht selten in Streitlust sublimiert. Das einzige, was man nun unter keinen Umständen tun darf, ist zu fragen: „und, wie läuft’s?“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Frischluft

Mai 2, 2010

Ich komme gerade aus Zürich, wo ich ein feines Essen genossen habe, danach noch ein bisschen an der Bar herumgesessen… und meine Kleider stinken nicht. Rauchverbot ist schon toll.

Musik und so

Mai 1, 2010

Ich würde mich nicht gerarde als Musikexperten bezeichnen. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung davon, und mein Ipod ist dementsprechend mit einem „geradezu blasphemischen Mix von gut und seicht“ (Zitat eines Kumpels) gefüllt. Konzerte besuche ich selten. Doch hin und wieder gefällt mir etwas richtig gut, und wenn sie dann wie gestern ganz in der Nähe von Güllen ein Konzert gibt, ja dann kann es sein dass ich hingehe. Und einen Abend verbringe, den ich nicht mehr vergessen werde. Es war ihr zweitletztes Konzert in der Schweiz. Sophie Hunger wird danach in Deutschland, Frankreich, New York spielen – und ich wünsche jedem „out there“ dass er hingeht und sich drauf einlässt.

Frage des Tages

April 27, 2010

Weshalb eigentlich vergesse ich dauernd stinknormale Wörter wie „Gabel“, „Fahrplan“ oder „Wasserhahn“ aber niemals das Wort „Dings“?

Numerus Clausus oder Wie viele Ärzte braucht die Schweiz?

April 26, 2010

Der Kommentar von Hermione auf einen meiner ersten Artikel hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn ich mal kurz zitieren darf:

Bei euch gibts ausreichend Sitzplätze in den Hörsälen? Krass… Ich musste immer, wenn ich nicht mindestens 20min vor Vorlesungsbeginn da war, auf dem Fensterbrett oder dem Boden platznehmen…
Ich hab im falschen Land das falsche Fach studiert
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Was macht eigentlich… II

April 25, 2010

Ein Tag im Leben des Studenten Ian – Ausgabe II: 3.Woche des Semesters

Dienstagmorgen, 08:00, Ian Student sitzt tatsächlich schon im Hörsaal und hat sogar alle Unterlagen dabei. Das heisst alle, die bis zum gestrigen Abend von den Dozenten hochgeladen wurden. Professor Schnurrbart ist in dieser Hinsicht sehr zuverlässig, Ian Student würdigt dieses Engagement mit grundsätzlicher Aufmerksamkeit während seiner Vorlesungen. Es geht um Rezeptoren, Rezeptorsubtypen und Wirkmechanismen von Medikamenten. Letzteres wäre ja streng genommen noch kein Stoff für die Vorklinik, doch Professor Schnurrbart weiss genau dass er die nach Klinik lechzenden Zweitjährler mit hier und da eingestreuten Medikamentennamen und Krankheitssymptomen bei der Stange halten kann. So auch Ian. Den Rest des Beitrags lesen »

Wer hätte es gedacht

April 22, 2010

Aus der Reihe „Ergebnisse von Studien, die man sich hätte sparen können“ heute:

Raucher auf Cold Turkey werden unruhig.

Auch auf der Intensivstation.

Tramgeflüster II

April 22, 2010

Es ist schon eine Weile her, als ich Zeuge dieses Gesprächs wurde:

„Wie geht es eigentlich Hannah? Ich habe gehört, dass sie ins Krankenhaus musste letzte Woche.“ – „Ja, der Gynäkologe hat gesagt sie habe einen Tumor. Jetzt musste sie eine Hysterie-Operation machen…“

Nun, ich hoffe doch schwer dass die Gebärmutter ganz unhysterisch entfernt wurde.

was macht eigentlich…

April 21, 2010

Güllen ist mein Heimatdorf. Also der Ort, wo ich aufgewachsen bin, wo schon meine Grosseltern und Urgrosstanten lebten, und wo ich wohne wenn es mir in meiner Grossstadt-WG langweilig wird. Güllen hat zwar keinen eigenen Bahnhof, doch ist es per Postauto (zu deutsch: Nahverkehrsbus) recht bequem zu erreichen. Für den Grosseinkauf muss man zwar ins nahe Städtchen fahren, doch im Dorfladen bekommt man so einiges, um sich durchs Leben zu schlagen. Ein paar Handwerksbetriebe, immer weniger ein paar Bauernhöfe, ein stetig wachsender Kern von Ein- und Mehrfamilienhäuschen, die tagsüber verwaist umherstehen – ihre Besitzer arbeiten alle in der Stadt, doch wohnen auf dem Lande. Den Rest des Beitrags lesen »

Tramgeflüster

April 19, 2010

Als Pendler bekommt man ja so einiges auf die Ohren, ob freiwillig oder unfreiwillig. Doch gewisse Dialoge sind so gut, man hätte sie nicht erfinden können. Wieder einmal so geschehen gestern im Tram:

Mutter und Tochter schauen das Bild des spuckenden Eyjafiallajökulls an, die Mutter erklärt ihr dass wegen der vielen Asche kein einziges Flugzeug mehr fliegen darf.

Darauf die Frage des Mädchens: „Aber sind denn so viele Leute in dem Vulkan beerdigt worden?“

Da haben es die Zürcher  mit ihrem See doch einfacher.